19.11.2022

Der Kommandeur des iranischen Sicherheitsapparates IRGC, mithin einer der ranghöchsten Vasallen des Regimes, das die Vernichtung Israels als „Endlösung“ zu seinem Ziel erklärt hat, Drohnen an Russland für dessen Angriffskrieg in der Ukraine liefert und bei den Protesten im Iran bisher mindestens 360 Menschen getötet und etwa 16.000 Menschen eingesperrt hat – einer der ranghöchsten Vasallen dieses Regimes also hat den Westen für die Proteste im Iran verantwortlich gemacht und dabei unter anderem Israel, die USA und Deutschland als „Satan“ bezeichnet.

Dieser Kommandeur heißt Hussein Salami – und es gibt keinen passenderen Namen für ein Würstchen.

Im Namen des Mullah-Regimes droht Hussein „armes Würstchen“ Salami den Menschen im Iran, die seit dem Tod der 22-jährigen Jina (Mahsa) Amini gegen die restriktiven Kleidervorschriften und für bessere Lebensbedingungen demonstrieren. Das Mullah-Regime fürchtet um seine Herrschaft – aber welch eine Herrschaft haben Männer, die Frauen zum Tragen eines Kopftuches zwingen, weil sie davon ausgehen, dass sie sich beim Anblick von Frauenhaar nicht einmal selbst beherrschen können?

Irans Regime hat eine Fatwa gegen den Schriftsteller Salman Rushdie verhängt und dadurch einen Hass geschürt, der den Mordversuch an Salman Rushdie zumindest begünstigt haben könnte. Infolge des Mordversuchs ist der Schriftsteller auf einem Auge erblindet; doch sogar ein Mensch, der auf einem Auge blind ist, erkennt mehr als die geistig blinden Führer Irans.

Das Mullah-Regime tabuisiert Homosexualität und ahndet gleichgeschlechtliche Liebe mit der Todesstrafe. Menschen wegen Homosexualität zu ächten oder sogar hinzurichten ist jedoch falsch: Zum einen sollte ein Mensch einen anderen Menschen jedwedes Geschlechts lieben dürfen; und zum anderen ist nicht erwiesen, auf welche Weise der Erzengel Gabriel damals Mohammed dazu bewegt hat, fortan die Botschaft von dem angeblich einzig wahren Gott zu verkünden.

Ein Techtelmechtel zwischen dem Erzengel Gabriel und Mohammed ist keinesfalls abwegig: Mohammed hatte mehrere Ehefrauen – und welcher Mensch hat infolge mehrerer Ehepartner nicht schon an eine Alternative gedacht?

Dass sich ein Land wie zum Beispiel der Iran zum Gottesstaat erklärt hat, zeitigt ohnehin nur Nachteile. Mit Religion ist es wie mit Keuchhusten: Keinesfalls ein Grund, jemanden auszugrenzen; aber nichts, was ein Mensch braucht.

Seit dem Tod der 22-jährigen Jina (Mahsa) Amini, die von der sogenannten Sittenpolizei Irans wegen ihres angeblich nicht „richtig“ getragenen Kopftuches festgenommen wurde und infolge dieser gewaltsamen Festnahme starb, versucht Irans Regime samt seinem Sicherheitsapparat IRGC, die daraufhin aufgekommenen Proteste brutal niederzuschlagen. Die Menschen im Iran, die gegen das Mullah-Regime demonstrieren, werden hoffentlich Erfolg haben; und die bisherigen Kopftücher der Frauen werden fortan hoffentlich Knebel für die Mullahs.

Und dem Kommandeur Hussein Salami, der unter anderem Israel, die USA und Deutschland als „Satan“ bezeichnet hat, wird eine Iranerin hoffentlich, gleich einer Muezzinin, fünfmal am Tag ins Ohr brüllen: Satan – auf dass es nie ein Mensch vergisst – ist und bleibt jeder Islamist.

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