26.11.2022

All die Menschen im Iran, die wegen ihrer Demonstrationen gegen das Mullah-Regime eingesperrt worden sind, könnten – wie in einigen Fällen bereits geschehen – zur Todesstrafe verurteilt werden. Der Straftatbestand lautet „Krieg gegen Gott“.

Gegen niemanden Krieg zu führen ist jedoch lobenswert.

Und Demonstrationen gegen das Mullah-Regime, also einen Haufen antisemitischer, homo- und frauenfeindlicher Wirrköpfe mit schlechtem Kleidungsstil, sind ebensowenig ein „Krieg gegen Gott“ wie Demonstrationen gegen Burger King eine Majestätsbeleidigung.

Bemerkenswert ist, dass auch in Deutschland viele Linke zu den Protesten gegen Irans Regime schweigen – aus Angst, als „islamophob“ zu gelten. Als ob es keinen Unterschied gäbe zwischen der brotdummen, widerlichen AfD-Hetze, die jeden friedlichen Muslim als messerschwingenden und frauenvergewaltigenden Terroristen verunglimpft, und der berechtigten Kritik an Irans Regime, das Frauen unterdrückt, Homosexuelle hinrichtet, die Vernichtung Israels zu seinem Ziel erklärt hat sowie die Demonstrationen der eigenen Landsleute brutal niederzuschlagen versucht und dabei sogar Frauen und Kinder tötet.

Nicht die Demonstrierenden sollten sich verantworten müssen wegen „Krieges gegen Gott“, sondern das Mullah-Regime wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Menschenrechte sind der Menschen Pflicht.

(Mehr zu diesem Thema gibt es im Blog-Beitrag vom 19.11.2022)

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